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12. Dezember 2016

Kärcher reinigte den Hermann

Seit dem 9. September 2016 erstrahlt das Hermannsdenkmal in neuem Glanz: Sandsteinsockel und Statue wurden schonend von Ablagerungen und Schmutz befreit, die Resonanz bei den Besucherinnen und Besuchern des Denkmals war rundum positiv, die Medien berichteten deutschlandweit über das Ereignis. Fazit: Die Reinigung des Hermannsdenkmals durch die Firma Kärcher war ein großer Erfolg. Dies betonte Arne Brand, Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin und Leiter der Immobilienabteilung, in seinem Abschlussbericht in der letzten Sitzung des Kuratoriums Denkmal-Stiftung in diesem Jahr.

Kärcher war 2015 auf den Landesverband Lippe zugekommen mit dem Angebot, das Hermannsdenkmal zu reinigen. „Kärcher hat weltweit über 100 Reinigungsmaßnahmen an historischen Monumenten durchgeführt, dazu zählen so bekannte Denkmäler wie das Mount Rushmore National Memorial in South Dakota in den USA, das Brandenburger Tor oder der Aachener Dom. Kärcher verfügt über eine ausgezeichnete Expertise“, erläuterte Brand. Weit im Vorfeld war die Aktion mit der Fachabteilung Planen + Bauen des Landesverbandes Lippe und den Denkmalschutzbehörden abgestimmt worden. Nach einer Probereinigung unter Beteiligung der Denkmalschutzbehörden hatte diese die Genehmigung erteilt: „Wir kamen gemeinsam zu dem Schluss, dass die Reinigung zum nachhaltigen Erhalt und Schutz des Denkmals beiträgt. Das war für uns Grundvoraussetzung, das Angebot anzunehmen.“

Vom 5. bis 9. September 2016 war die Firma Kärcher mit ihren Spezialgeräten und ihren Fachleuten dem „grünen Recken“ zu Leibe gerückt. Sie hat dabei Schmutz, Einträge und Ablagerungen, die die Oberfläche von Sockel und Statue langfristig schädigen könnten, entfernt. Die Leistung erbrachte Kärcher kostenlos, im Rahmen seines Kultursponsoring-Programms, das die Erhaltung von Kulturdenkmälern und anderen herausragenden Bauten weltweit zum Ziel hat. „Kärcher hat hervorragende Arbeit geleistet, die Abstimmung mit den Fachleuten vor Ort klappte reibungslos, ebenso wie die Reinigung selbst. Wir danken Kärcher dafür sehr herzlich“, sagte Brand.

Für die notwendige Sperrung des Denkmals in diesem Zeitraum hatten die Lipperinnen und Lipper sowie die Besucherinnen und Besucher volles Verständnis: „Wir haben keine Beschwerden erhalten – im Gegenteil: Die Reinigung wurde mit großem Interesse von den Touristen und Gästen vor Ort verfolgt, die Fachleute von Kärcher waren immer wieder gern bereit, Fragen zu beantworten.“ Auch das Medieninteresse war enorm: Deutschlandweit wurde in Fernsehen, Radio und Zeitungen über die Reinigung berichtet, in den sozialen Medien verfolgten Tausende den Fortschritt der Reinigungsarbeiten.

„Die Aktion zeigt, dass privatwirtschaftliches Engagement im Bereich Kultursponsoring für alle eine Win-Win-Situation sein kann: Die Reinigung trägt zum langfristigen Erhalt und Schutz des Hermanns­denkmals bei – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, aber auch zum Wohle künftiger Generationen. Der Landesverband Lippe als Eigentümer hat profitiert. Und nicht zuletzt hat Kärcher seine Expertise unter Beweis gestellt“, unterstrich Brand. Weitere Aktionen seien deshalb nicht ausgeschlossen: „Kärcher war sehr zufrieden und ist für weitere Projekte offen.“

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